KRAFTORTE
Salzburg
Kapuzinerberg Plan

GĂ€stebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kapuzinerberg in Salzburg

Film des ORF mit Robert Meisner am Kapuzinerberg Salzburg- September 2008:
 

Ein unscheinbares Tor bei der Linzergasse Nummer 14. Wir bitten um Einlass beim Franziskus oberhalb des Torbogens. Da beginnt der Heilige Weg. Er fĂŒhrt uns in Kurven hinauf zu einem der kraftvollsten Berge, die Salzburg umgeben: den Kapuzinerberg


Der Kapuzinerberg hatte ĂŒber Jahrhunderte und hat auch heute noch einen starken Schutz. Er ĂŒberdauerte die Zeit und trotzte den vielen Völkern, die sich im Lauf der Geschichte im Salzachtal niederließen. War er zu Keltenzeiten spĂ€rlich besiedelt, wurde er spĂ€ter von den Römern gemieden. Erst die christlichen FĂŒrsten ließen ihn zu einer Verteidigungsanlage ausbauen. WĂ€hrend der napoleonischen Besatzung gab es hier kaum Zerstörungen, die Nazis konnten ihre PlĂ€ne da oben auch nicht verwirklichen und in heutiger Zeit kann sich der Plan fĂŒr den Bau eines Tunnels nicht durchsetzen . Der Kapuzinerberg bildet heute die grĂŒne Lunge der Stadt Salzburgs und ist zudem einer der geheimnisvollsten Höhe-Punkte im Salzachtal.


Plan vom Kapuzinerberg (zum Vergrössern anklicken)

Der ehemalige Imberg ist ein Keltenberg par excellence, denn es gibt mehrere PlĂ€tze, die eine starke Ahnenenergie ausstrahlen. (Wolf Dietrich verweist auf das „uhralte Schloßl auf dem Ynberg“; wobei YN- auf das keltische Inissi hindeutet, was Insel heißt; das macht insofern Sinn, als man sich das Gebiet rundum zur damaligen Zeit ĂŒberflutet und sumpfig vorstellen kann).

Obwohl zunĂ€chst die Kreuzwegstationen das Thema Leiden widerspiegeln, können wir uns von dieser morbiden Tendenz lösen, indem wir die Schönheiten rundum bewundern. Wir durchqueren bald das Felixtor, einen wichtigen Übergangsknoten. Felix bedeutet „der GlĂŒckliche“, und der Kapuziner Felix von Cantalice, der fröhliche Almosensammler, war beim Volk sehr beliebt.

Kurz darauf erreichen wir den energetisch stĂ€rksten Punkt des ganzen Bergkomplexes. Der befindet sich bei der riesigen Kreuzigungsgruppe genau zwischen Jesus am Kreuz und seinem linken Nachbarn (vermutlich der SchĂ€cher Dismas, der reuig sich dem Gottessohn widmete). Stellen wir uns mit offenen HĂ€nden hin, so empfangen wir eine außergewöhnliche Energie, denn hier kreuzen sich zwei geomantische Linien:
Die erste zieht von Osten nach Westen, also die Stufen hinauf zur Klosterkirche hin, die zweite verbindet
Maria Plain ĂŒber den Kapuzinerberg mit dem DĂŒrrnberg bei Hallein.
Wem die Energie zu viel wird, der darf sich in die Kirche begeben und den Ausgleich bei der Lourdes Madonna suchen, die sich gleich links nach dem Eingang befindet. Groß gewachsene BĂ€ume, unter ihnen auch Linden, umsĂ€umen den heiligen Bezirk.

Wir verlassen das Er-Baute und wenden uns in Richtung Berg. Linkerhand die Stefan Zweig Villa passierend, machen wir uns die bisher gemachten Schritte bewusst und fĂŒhren nochmals eine mentale Reinigung durch, indem wir das letzte Tor durchschreiten, die Schwelle zum Naturtempel.

Gleich linker Hand begrĂŒĂŸt uns eine Blutbuche und wir bitten ein paar Meter weiter bei einer großen Buche auf der rechten Seite des Weges um Einlass. Nach ein paar hundert Metern biegen wir leicht rechts ab, wo uns ein Steinkreis erwartet, der ĂŒberraschenderweise schon einige Jahren unbeschĂ€digt ĂŒberstanden hat. Durch die Felsformation in der NĂ€he fĂŒhlt man sich angeleitet, diesen Ort als einen Initiationsplatz zu betrachten.


Ein weiterer wunderbarer Punkt wurde selbst von fĂŒhrenden Geomanten als Heilungsplatz bezeichnet: Wir finden ihn bei der Kanzel mit Blick auf Maria Plain.
Im Innenhof des Franziskischlössls, einer Oase der Ruhe und Gelassenheit, können wir die Energie eines kosmischen Einstrahlungspunkts erleben.

Folgen wir von hier aus weiter dem Basteiweg, treffen wir etwas unterhalb des Franziskischlössls bei einer markanten Steinformation noch auf einen Beratungsplatz.

Auf dem Kapuzinerberg begegnen wir immer wieder verstreut wachsenden Eiben, den magischen BĂ€umen der Kelten. Auch einzelne
Quellen, die diesem alten Volk heilig waren, sind hier anzutreffen.

ZurĂŒck zur Klosteranlage, dem ehemaligen Trompeterschlössl:
Hier sei an die Geschichte des „Salzburger Christkindl“ erinnert, das sich hier befand:
Es handelt sich um ein recht unscheinbares, nur 10 cm hohes FigĂŒrchen in einem mit roter Seide ausgeschlagenen HolzkĂ€stchen, dem man allerlei WunderkrĂ€fte zuschreibt. An der OberflĂ€che hat es ein paar feine Risse. Die Figur zerbrach mehrmals, wurde aber ohne menschliches Zutun wieder ganz. Eine Nonne hat das Christkindl von einer GrĂ€fin Oettingen geschenkt bekommen. Diese wiederum lieh es einem Pater Chrysostomus, der es bis zu seinem Tode behielt. Nach allerlei Irrfahrten gelangte die Figur zu ihrer Besitzerin zurĂŒck. Welche Verehrung man ihr entgegenbrachte, geht daraus hervor, dass die Kaiserin Elisabeth, die Frau Karls VI, fĂŒr das Kindl ein Kleidchen aus rotem Samt, bestickt mit Perlen, anfertigte. 1944 fand man es unter einer 500 Kilo Bombe, deren ZeitzĂŒnder nicht funktioniert hatte. Auch heute noch findet das Kindl eine starke Verehrung in der Loretto Kirche in der Neustadt.

Gehen wir nun weiter Richtung Imbergstiege, eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf die Stadt. Als Ausklang fĂŒr den Gang auf und um den Kapuzinerberg bietet sich der Besuch in der kleinen Johanneskirche an – ein schöner Platz fĂŒr eine abschließende Meditation.


Wir danken recht herzlich fĂŒr diesen Beitrag Herrn Robert Meisner!
Gesundheitszentrum Sonnenblume, Ledermannwiesen 28, D - 84529 Tittmoning–WiesmĂŒhl
zu finden unter: http://www.gesundheitszentrum-sonnenblume.de/