KRAFTORTE
Österreich
Adlwang
Auberg
Hallstatt
Julbach
Mondsee
Oed
Schönegg
Sarleinsbach

Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraftorte und Kultplätze in Oberösterreich / Österreich


Adlwang: Kultstein, Heilquellen, Frauenkultplatz


Allerheiligen (Bezirk Perg):
Marienwallfahrtskirche und Heiligenstein-Kapelle mit Heiligensteinen (altes Heiligtum). Die Einheimischen nennen diese Schalensteine auch “Schlüsselsteine”.

Kraftorte suchen:

 

Aspach zwischen Braunau und Ried: Rotes Kreuz (Marterl mit Phallusstein = Fruchtbarkeitskult)


Auberg (Rohrbach): Maria Rast mit heiligem Bründl, Teufelsstein und Gattersteine

Bad Mühllacken (Gemeinde Feldkirchen):
  • Maria-Hilf-Kapelle mit Heilquelle
  • von Pesenbachtal aufwärts: Kerzenstein (Phallusstein)
  • im Pesenbachtal: “Geißkiri” (Felsgruppe) mit Schale
  • gegenüber: Brunokapelle mit Heilquelle

Bad Zell

  • Erdställe
  • auf dem Ellerberg: Felsgruppe oben Opferschale
  • in der Nähe des Bauernhofs Kogler: einige Einsiedlsteine
  • auf dem Etzelsberg: “Sieben-Moalstein”
  • Hedwigskapelle bei Zellhof: oberhalb = Quelle

Berglitzl  bei Gusen an der Donau: keltisches Siedlungsgebiet am Feldweg zur Donau: Hügel = Siedlungspaltz mit Opferplatz (Schalenstein)


Eferding: Hochzeitsstein (Kreuzstein), Bäckerstein bei Bachelham


Eggelsberg im Innviertel: sechseckige Wallfahrtskirche (innen im Gitter: keltische Symbole)


Ettenberger-Bühel:

  • Straße nach Harlingsedt bei Berghäusl: nördl. davon am Waldrand: Einsiedlerstein
  • Hörzenschlag: nahe Haus Nr. 27 an Straßenkreuzung: Tatzerlbrunn (Schalen-/Spurstein), nahe Haus Nr. 16: Schalenstein

Eibenstein (Mühlviertel)
Nordwestlich von Freistadt zwischen Reichenthal und Summerau in der Nähe der tschechischen Grenze befindet sich dieses Eibenstein. Im Ort Eibenstein wurde der "Chakraweg" geschaffen, wo gekennzeichnete Punkte die Chakras harmonisieren. Es handelt sich hierbei um 7 Stationen wobei sich der - mit 3 wassergefüllten Schalen - Heidenstein   bei Station 7 befindet. Diese Schalen sind immer mit Wasser gefüllt, da das Wasser aus einer unterirdischen Quelle den Stein hochsteigt und die Schalen füllt. Der Heidenstein ist ein Kraftort welcher noch fast ursprünglich erhalten ist und besondere Energien aufweist. Besonders interessant sind die gehauenen Stufen welche auf den Felsen führen. Leider ist hierbei nicht bekannt, ob diese für den Bau einer Kirche oder einer Wehranlage dienten.


Freistadt: Eibenstein mit Stufen, 5 m hoch, 25 m lang, oben mit Steinbecken, nahebei: Teufelsstein


Gaflenz  zwischen Mariazell und Admont
Heiligenstein (Sebalduskirche): Kultplatz (Hebekult)
Die Wallfahrtskirche St. Sebald am Heiligenstein ist eine Besonderheit. Das sog.
Bergheiligtum ist als Wahrzeichen der Gemeinde eine gern besuchte Stätte für Pilger und Wanderer. Es befindet sich weithin sichtbar auf einem Felsgipfel in einer Seehöhe von 782m und ist neben den verschiedenen Wanderwegen auch mit dem PKW erreichbar. Das erste Kirchlein an diesem Ort wurde schon 1413 eingeweiht und ist die einzige Verehrungsstätte des Hl. Sebald in Österreich. Der Heilige Stein ist geradezu das Musterbeispiel eines Kultsteines, an dem man alles, was für einen solchen offenbar notwendig war, vorfand und an dem wir alle Merkwürdigkeiten solcher Denkmäler studieren können.


Geiersberg nordöstlich von Ried am Hausruckhang: Haruk = altdeutsch für Heiligtum, Leonhardskirche mit Heilquelle


Goisern: Hier liegt ein Spielstein in einer Talschlucht zwischen Goisern und Altaussee im Wald bei Leisling.


Grein:

  • Stillensteinklamm: Stillenstein
  • Wolfsschlucht oberhalb : Badstein
  • Burg Werfenstein: Schusterstein
  • Dimbach (nördlich von Grein): Einsiedelstein in der Nähe des Hauses “Großer Spendling”
  • westlich von Grein am Waldrand: 2 Hexensteine

Gutau (Gemeinde):

Haibach im Mühlkreis: Teufelsstein - ein keltisches Weg- und Wasserheiligtum


Hallstatt: ein Frauenkultort

Hart bei Pischelsdorf: Wallfahrtskirche (Altarnische für Zahnweh u. Fußleiden = ehemaliger Baumstandort)


Haslach an der Mühl: Marienkapelle zum heiligen Stein (Schalenstein) am linken Mühl-Ufer


Heiligenstatt: Wallfahrtskirche mit Heilquelle, Vorchristlicher Kultplatz


Hollerberg: Kapelle mit Teufelsstein und Heilquelle


Höll am Warscheneck im Toten Gebirge: heiliger Pfad:

  • Mulde mit Felszeichnungen aus Bronzezeit (Sennerinnen beteten 1 x im Sommer)
  • beim östlichen Zugang von der Schwarzen Lacke: großer Felsen bei Felswand: Durchkriechbrauch
  • danach Wiese mit Spurstein (Treppe) und Bildstein
  • weiter nach Westen: Platz mit unterirdischem Wasserrauschen

Hörleinsödt: Heilquelle oder das "heilige Wasser" in Hörleinsödt (Mühlviertel)


Julbach: Anna-Kapelle, Bethelhaus (Felsblock), in der Nähe: Teufelstritt


Kalvarienberg in Julbach: Drosselstein:
Beim Drosselstein handelt es sich um keine Quelle sondern um einen Stein mit Schalen von ca 7 cm Tiefe und einer Größe von ca 17 cm, in denen die Feuchtigkeit auch bei längeren Trockenperioden nicht schwindet.


Kaltenberg (Gemeinde):

  • Kirche und Kapellen mit großen Linden und Felsstufen, Heilquelle (Augen)
  • nahe Ebenort bei Haus Nr. 5: Kultsteine: Steinbühel mit großer Schale, darüber Pechölstein
  • nordwestlich Ebenort: Heukogel mit Felsturm und Schale, westlich Schalenstein mit Wasser
  • Biberach Haus Nr. 11: Phallusstein, in der Nähe bei Wacholderbäumchen: Schalenstein
  • Makkerreith Haus Nr. 5: 2 Schalensteine

Kienbachklamm: Idolfigur, Sage von “Zimnitz” (Reich der Seele -> keltische Anderswelt?)
Die Felsbilder der Kienbachklamm wurden im Jahre 1938 zufällig bei Grabungen durch Mitglieder des Salzburger Vereines für Höhlenkunde entdeckt, gerieten jedoch mangels Beachtung in Vergessenheit. 1961 wurden sie durch Ernst Burgstaller "wiederentdeckt", doch noch immer kam es zu keiner Unterschutzstellung. Im Gegenteil: zahlreiche Felsbilder wurden durch Wildbachverbauung, Sprengungen beim Forststraßenbau und Holzschlägerungen zerstört. Genauso bedauerlich sind die zahlreichen Kritzeleien heutiger Besucher, durch die mutwillig alte Ritzungen beschädigt wurden.


Königswiesen: Heilquelle (Augen): Brombeerbründl mit Marterl
nördl. von Königswiesen: Klammleitenbach mit Einsiedelmauer und
Kindlstein und Kanzelstein


Kremsmünster:
In Kremsmünster befindet sich Der Baum, der mitten in der Welt steht”
Baumheiligtum (alter Baum durch neue Linde ersetzt):
Eine abwechslungsreiche Wanderung über Wiesen-, Wald- und Güterwege, mit nur mäßigen Steigungen, führt durch das Tempetal. Zum Teil wildromantisch, mit kleinen Holzbrücken über Bäche und noch ursprünglicher Vegetation kann nur wenig entfernt von Kremsmünster Natur pur genossen werden. An mehreren Stellen trifft man auf Höhlen, u.a. die sog. Teufelshöhle, die es zu erkunden gilt. Diese dunklen Höhlen wecken die Vorstellung von Wegelagerern, Waldgeistern und Zugängen in andere verwunschene Welten.
Auf halbem Weg liegt auf einer Anhöhe das schöne Ausflugslokal "Baum mitten in der Welt". Der überaus selbstbewusste Name des Gasthauses wird richtig verstanden, wenn man das Panorama von hier genießt. Man steht "mitten in der Welt"!
Weiters findet sich auf der alten Straße von Linz nach Kremsmünster ein “Wolfgangstein”: es handelt sich hierbei um einen
Spurstein aus vorchristlicher Zeit, der für Kultzwecke gebraucht wurde. Der Steinkult dürfte mit dem Hineinknien in die Fußspur verbunden gewesen sein.
Durch die Christianisierung wurde aus dem Kultplatz eine Gedenkstätte des Hl. Wolfgangs (“er betete an diesem Platz und hinterließ dabei seine Fußabdrücke in diesem Stein”).
Im Zusammenhang mit diesem
Spurstein wird von einer Krankenheilung berichtet: Einem todkranken Mann wurde im Traum Heilung versprochen, sobald er einen Bildstock an diesem Ort errichtet hätte. Er machte sich an die Arbeit und wurde gesund.


Lembach: Spurstein an der Abzweigung des Weges von Aigen nach Luck


Liebenau (Gemeinde):


LINZER RAUM:

  • Freinberg:  keltische Wallanlage am Kürnberg
  • Kürnberg im Westen: Wallanlage mit Hügelgräber
  • Gründberg: keltische Wallanlage/Höhensiedlung
  • nördlich vom Kürnberggipfel: Runenstein (Altartisch) und Fundort keltischer Münzen
  • Hirschleitengraben am Kürnberg: z’kloberne Stein = weibliche Kultstätte
  • nordwestliche des Doppelgrabens: Felsgruppe “Kanzel (mit Opferschale) und Kapuze”
  • Luftenberg im Osten: alte Kultberge
  • Pfenningberg (Pfenning = weibl. Gottheit)
  • Pöstlingsberg: früherer Kultberg heute Wallfahrtskirche, Näpfchensteine (Maierwiese)
  • St. Martin: älteste christl. Kirche Österreichs, auf Hügel mit steinzeitlichen Siedlungsspuren
  • Kalvarienberg von Linz: Maria Heilbrunn

Lochen / Stullerding: keltische Viereckschanze und Grabhügel


Lorch: keltischer Name: Lauriacum, Laurentiuskirche mit auffälliger Kultkontinuität


Losenstein: Kulthöhle “Evakuchl” an der Hackemauer


Maria Bründl bei Kopfing, Putzleinsdorf, Raab: Wallfahrtskirche mit Heilquelle und Kindlstein


Maria-Brunnental bei Schärding: Kapelle mit Heilquelle (Fußleiden)


Maria Schmolln im Kobernaußerwald: Marienwallfahrtskirche


Mauthausen  Kirchschlag: altes vorchristliches Heiligtum: bei Kapelle Spurstein (Kopfwehstein) und Heilquelle, unterhalb: steinerner Stuhl mit Näpfchen
südlich vom Schauerwald: Teufelskanzel


Mitterkirchen im Machland: Keltenmuseum am Wasenberg (Ausgrabungen mit Kult- und  Opferstätten)


Mödling: 50 m östlich der Forststraße von Mödling zum Husarentempel: Pfennigsteinhöhle (Durchkriechbrauch)


Mondsee: Maria-Hilf-Kapelle (Sage: Wallfahrt der Untersbergmandl)
Drachenloch in der Drachenwand bei St. Lorenz am Mondsee


Neufelden: Maria Pötsch an der Mühl: Wallfahrtskapelle mit Heilquelle (Augen)
südlich von Neufelden an der Mühl: “Geißkirche”
(Halbhöhle): keltisch “geis” = heilig, Rabenstein, Teufelsstein

Oed: Hüllstein

Oberpeilstein: der Stoanaweg:

  • “Pfaffenhaus” (Felsblock mit Höhle)
  • in der Nähe von Oberpeilstein auf Waldwiese: Höllstein (Opferstein)
  • weiter zum Bründlstein mit Schale
  • dann Kühstein (oben: 1 Schale) umgeben von Wallgräben
  • beim Peilstein: 2 Linden mit Kapelle, am Fuß des Peilsteins: Fennestein
  • in der Nähe von Geretschlag: Bethelstein (Kultstätte der Nornen)
  • zwischen Hochkraml und Vorderschiffl: “Stoanriedl”, oben “Bethelhaus” (Felsblock)

Gemeinde Ottenschlag:
Der Roadlberg in Ottenschlag - ein Naturheiligtum - ist 778 m hoch und hat an seiner Spitze eine Aussichtswarte. Er befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Erzählt wird, dass es sich bei den Plätzen dieses heiligen Berges um ehemalige Kultplätze für Schamaninnen und Priesterinnenund Frauen handelt.
Auf dem Roadlberg finden sich folgende Kultplätze:
1. „der heilige Hain“: ein Kultplatz der ca 1050 v. Chr. - 500 n. Chr. seine Hochzeit hatte. Zu finden am heiligen Hain ist der Kultplatz der Heilung und der Predigt-Kultplatz.
2. der Landschaftstempel
3. die Feenwiese: eventuell ehemaliger Tanz-Kultplatz und Frauenkultplatz
4. Feuer-Kultplatz : hierbei wird auch von einem Festplatz aber auch von einem Platz für Signalfeuer gesprochen
5. „Hellwachpunkt“: ein alter Beobachtungplatz bzw. Platz der Wächter
6. Beobachtungsplatz für Sonnenaufgänge zur Sommersonnenwende und Wintersonnenwende.
7. Das Kultzentrum vor der Aussichtswarte am Roadlberg: eine noch angewandte Kulthandlung hier ist die 3malige Umrundung des Felsens entgegen des Uhrzeigersinnes.


Pregarten: “Fölsensteiner Kreuz” im Wald nahe der Aist:
Spurstein, Schalensteine, Teufelsstein, Kapelle


Rauchenöd bei Freistadt: Wallfahrtskirche St. Michael, ca. 05 km nördlich auf Wiese: Lochstein


Schlögen an der Donau nahe Eferding: Kapelle bei großer Line (Sage!)


Schönau (Gemeinde):

  • Fürling auf dem Rauhenederberg in Waldnähe: Einsiedelstein mit Gipfelkreuz
  • Herrgottsitz
  • Mürrwald auf Hügel: Kapelle und Sitzstein
  • Oberndorf: Opferstein und Pechölstein



Schönegg: Eines der eindruckvollsten vorchristlichen Heiligtümer: Waldkapelle Maria Rast
Straße von Helfenberg nach Köckendorf : versteinerter Heuschober mit Marterl


Spital am Phyrn: St. Leonhard auf Kirchenfelsen: in Unterkirche = Felsplatte (früher Heidentempel)


St. Agatha an der Donau nahe der Schlögener Schling: Kirche auf vorchristlichem Kultplatz und Rabenstein


Steyregg (Gemeinde):

  • bei Plesching: Rollensteine und “Gruberstein”
  • Pfennigberg (Pfennig = Göttin): 2 Gipfel, dazwischen 2 Fennestein (Durchkriechsteine), 1 Schale, 2 Höhlen

St. Florian: Stift bei Ölkam: Kreisgrabenanlage 5000 v.Chr.


St. Georgenberg in Micheldorf: Kirche/Felsenkloster (Reste eines römischen Tempels), Teutates-Bergheiligtum


St. Georgen im Attergau: Keltenbaumweg
Lange Baumreihen, Alleen und einzelne „Energiebäume“ begleiten dich auf dem Erlebnisweg. Wer Ruhe sucht, findet hier „magische“ Plätze zum Kraft-Tanken.
Wegbeschreibung: Autobahnabfahrt St. Georgen i. Attergau -> rechts bis zum Kreisverkehr im Westen des Ortes -> Beschilderung


Steinbach am Attersee: bei Andreaskirche früher: Heidentempel und Heilquelle


St. Leonhard bei Freistadt (Gemeinde):

  • Wimberg/Waldhügel: riesige Schalensteine
  • von Westen nach St. Leonhard: alter Pilgerpfad führt durch 2 Felsen (Felsnische u. Opferschale)
  • über der Kirche: Predigtberg = Kalvarienberg mit 2 Schalensteinen
  • Masch/Haiderberg (=Heidenberg!) mit zahllosen Opferschalen
  • Haslach: viele Schalensteine und 1 Wetterstein
  • Stifting: viele Schalensteine
  • Herzogreitherberg: bei Straße von Süden kommend: Ausgrabungen mit einigen Opferschalen
  • Herzogreith: ursprünglich Opferschale später Pechölstein
  • Rehberg: Pampferlus = Opferschale in Herzform
  • im Aisttal bei Riedlhammer: “Mönch”
  • im Stoanhölzl: Herrgottstein (Muldenstein) für den mystischen Tod
     

St. Oswald: Menhir bei St. Oswald bzw. Amesreith: 220 cm hoch und 220 cm breit. Die Lage des Menhirs ist Richtung Bruckanger (hier liegt er nicht weit von der Straße in einem Fichtenwald).


St. Radegund an der Salzach: Wallfahrtskirche zum heiligen Stephan, Grab von Franz Jägerstätter


St. Stefan am Walde: Stefanstritt (Spurstein) im nahen Pürwald: Druidenstein, Riesenstein, Teufelsstein, Frauenstein, Männerstein


St. Thomas am Blasenstein:  Buckwehluck’n:
Beim sogenannten Blasenstein, einem riesigen, fast runden Felsen, der auch als Phallusstein bezeichnet wird, handelt es sich um eine heidnische Kultstätte. Der alte Kultfelsen liegt gegenüber der Kirche von St. Thomas auf einem großen Felsblock, zu dem man auf einer Stiege hinaufsteigt. Der Block ist durch die berühmte Spalte geteilt: ein Durchkriechstein. An der engsten Stelle ist der Spalt so schmal, daß nur normal gewachsene Menschen durchkommen. Man erzählt, dass es schon vorgekommen sei, dasss beleibte Menschen steckenblieben und von der Feuerwehr geborgen werden mußten. Der Durchkriechstein gilt als heilbringend. Durch die Berührung mit dem als heilig verehrten Stein erhoffte man Gesundheit für Leib und Seele. So wurde er "Bucklwehstein" genannt, weil er besonders bei Schmerzen am Rücken Linderung bringen sollte. An den abgewetzten Stellen kann man ermessen, wie viele Menschen sich hier schon durchgezwängt haben. Heute ist der kultische Sinn weitgehend verloren gegangen, und es gilt als lustiger Volksbrauch, sich durch die Lucke zu zwängen. Aber ohne Berührung mit dem Stein geht es nicht." (Jantsch, Franz, Kultplätze im Land Oberösterreich & Salzburg, Unterweitersdorf 1994)

  • Bucklwehluck’n: Durchkriechbrauch (bei Tag- und Nachgleiche: Sonnendurchgang)
  • Burgstall: Kultstätte
  • Zigeunermauer mit Opferstein
  • Augenbründl mit Steinmarterl
  • beim Naderer Hof:  Steinerne Stiege
  • 2 Wackelsteine
  • “Schwammerlstein” = Phallusstein
  • bei Himmelsreith: Phallusstein mit Sitzmulde
  • Rechberg beim Großöhlinger: Einsiedelstein, Teufelstein, nahe der “Schwärzermauer”: Schalenstein, bei Haus Nr. 29 und 6: viele Schalenstein

Tannermoor im Mühlviertel: Alter Kultplatz


Traunkirchen:

  • Kleiner Sonnstein: nach Osten gerichtet, oben Sitz (Götzensessel)
  • im Felsen über dem Kalvarienberg: Felsgravierungen
  • Johannisstein in Traunkirchen: früher Odinstein (Riesen-Sage)
  • Johanneskirchlein: in 3 m Höhe steinernes Riesenhaupt (früher Götzentempel)

Unterweißenbach (Gemeinde):

  • im Nordosten bei Hackstock auf der Bergsteinmauer: Teufelssitz (Schalenstein)
  • 4 km südlich bei Mötlas: Einsiedlstein mit Höhle, Sitz und Schale
  • südlich von Mötlas bei Haus Nr. 32: Steinerner Turm (Schalenstein)
  • auf dem Nußberg bei Mötlas: Talauskira = Felsgebirge mit Predigtstuhl und Durchkriechfelsen und Opferschale
  • Geißberg bei Hartstock = heiliger Berg (Geis=keltisch: heilig) mit Höhle
  • Tauerbach bei Haus Nr. 17: großer Felsen mit Opferschalen
  • Straße nach Freistadt an Bushaltestelle: Teufelssitz, in der Nähe keltische Wallanlage

Valentinshaft südlich von Mattighofen: Valentinskirche mit Wolfgangstein (Steinwallfahrt später verchristlicht), verdeckt neben Kirchtor, Schlüssel nebenan beim Bauernhof


Waldhausen:

  • auf dem Handberg: der “Schwingende Stein” (inaktiver Wackelstein), oben 3 Opferschalen, davor Muldenstein
  • Dendlreith 31: 1 Schalenstein, nördlich: 2 Schalensteine
  • Dörfl Nr. 5: Einsiedlermauer (Felsblock: oben 2 Opferschalen)
  • im Gloxwald an der Straße zur Donau: Einsiedelstein

Waldneukirchen: Kapelle St. Nikolai am ehemaligen Einsiedlerhaus (Möslingerhaus) mit Heilquelle und eingemauerten Lochstein (Heilstein)


Weissenbachtal: zwischen Attersee und Mitterweissenbach entlang des Höllengebirges, Energieplätze östlich des Attersees


Windhag bei Perg: Nischenstein, Stufenfelsen und Kanzelfelsen innerhalb des Schloßbereichs


Windhaag bei Freistadt: Januskirche = großer Felsen auf Südseite des Warschenbergs, höhlenartiges Loch im Felsen: Sakristei


Heilige Steine in Oberösterreich - mehr Infos zu Heilige Steine finden Sie hier

GODASTEINE:
Grenzsteine zu Kultplätzen und Wetterbrauch (Goda  = Gatter)

  • Mötlas (1 km südlich am Wegrand): 1 Godastein
  • St. Leonhard (westlich - beim Steininger auf der Steinleiten): 1 Goda-/Lochstein


LOCHSTEINE:
Lochsteine dienten zur Abwehr allen Unheils, das durch böse Geister (Druden, Alben = Elfen, Mahren etc.) verursacht wird.

  • Grammatstetten: 1 Lochstein
  • Kirschlag in der Buckligen Welt: 2 Lochsteine
  • Pöstlingberg bei Linz: 4 Lochsteine
  • Rauchenöd (0,5 km nördl. von der Kirche): 1 Lochstein
  • Windhag bei Perg: 2 Lochsteine

 

SCHALENSTEINE, PECHÖLSTEINE:

  • Eidenberg: Wolfgangskapelle im Wald: Felsschalen und Kopfwehstein
  • Ettenberger Bühel: einige Schalen- und Einsiedlersteine
  • Fölsensteiner Kruez bei Pregarten: einige Schalensteine
  • Gutau: viele Schalensteine, Pechölstein
  • Harlingsedt: Himmelsbauernstoan
  • Haslach
  • Helfenberg
  • Kaltenberg: viele Schalensteine, Phallusstein, Pechölstein
  • Kloster Kremsmünster: Opferstein
  • Kollroßdorf bei Haus Nr. 25: Frauenstein (Schalenstein) mit Wasser
  • Liebenau: viele Schalen-/ und Opfesteine
  • St. Leonhard am Wimberg: viele Schalensteine, Pechölstein,Wetterstein
  • St. Thomas: viele Schalensteine in der Nähe
  • Unterweißenbach: viele Schalensteine in der Nähe
  • Waldhausen: mehrere Schalensteine

 

SPURSTEINE, HEILIGENSTEINE und TEUFELSSTEINE:

  • Rupertstein in Kopfing am Bach
    Spurstein
  • Rabensteine bei St. Agatha im Sauwald
    Spurstein
  • Pfeiferstein gegenüber Stift Engelhartszell
    Teufelsstein
  • Penzenstein  über dem Pfeiferstein
    “Pennos" bedeutet Kopf, Gipfel, Spitze / keltischer Kultplatz
    Spurstein und Teufelsstein
  • Spurstein bei Haslach
  • Teufelsmühle (Kindlstein) bei Königswiesen
  • Teufelsstein am Donauufer bei Viechtenstein
  • Teufelsstein bei Hundsdorf auf dem Weg zum Hundsberg
  • Teufelsstein bei Freistadt
  • Teufelsstein bei Hollerberg
  • Teufelsstein bei Rechberg
  • Teufelsstein bei St. Stefan
  • Teufelsstein bei Bad Leonfelden
  • Teufelsstein bei Neufelden
  • Teufelstritt bei Enns
  • Teufelstritt bei Julbach
  • Wolfgangstein bei Kremsmünster
    (alte Straße nach Linz am Waldrand)

 

WACKELSTEINE:
keltische Opferaltäre oder Orakelsteine mit Quellnähe zur kultischen Reinigung

  • Andorfer Jungfernstein (?) bei Schärding auf dem Kirchenberg
  • Rechberg bei Perg (inaktiv): Steinkult, Naturpark 
  • Natternbacher Jungfernstein (aktiv) bei Peuernbach
  • St.Thomas am Blasenstein, Markt 26  (inaktiv): Loch-Menhir
  • Waldhausen (inaktiv)

sonstige Steine:

  • Menhir bei St.Oswald
  • Einsiedlerstein bei Dimbach
  • Krämerstein bei Arnreit
  • Opferstein bei Oberndorf - Schönau
  • Kultstein bei Amesreith - Liebenau
  • Stein bei Sarleinsbach
  • 3 Steinerne Brüder an der Donau bei Untermühl
  • Teufelskirche bei Niederkappel/Grafenau
  • Teufelskirche an der Einmündung der Kleinen Mühl in die Donau
  • Opferplatte bei Trauenkirchen
  • Lederer Geis am Weg von Gundertshausen nach Haselreith
  • “Langer Stein” bei Klein-Schöneben
  • “Pflüglschmitten” = Steinaltar, Florentheim bei Rauchenödt
  • Steinkreuz bei Bad Kreuzen
  • Herz-/Mondstein (Felsgruppe auf Wiese) bei Wetzelstein, davor Opferschale

weitere Heilquellen:

  • Brunnenthal
  • Haselbach bei Braunau Heilquelle gegen Zahnweh, Kopfweh, Epilepsie