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Oberösterreich

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HALLSTATT
Die 3 Bethen in Hallstatt

 

Vor bereits 3500 Jahren hat hier in Hallstatt der bergmännische Salzabbau unter Tage die Region zu großem Reichtum verholfen.  Es wird angenommen, dass es bereits vor rund 7000 Jahren in Hallstatt Salzabbau gegeben habe - dies wird aufgrund von Funden von steinzeitlichen Werkzeugen im Salzberg vermutet.

Der Dachstein war der Sitz der “Bergmutter” und somit der Sitz der Urmuttergöttin. So sind noch heute in Mythen und Sagen der Region Frauen als zentrale Schlüsselfiguren zu finden.




Und so ist noch heute im Zentrum der Hallstatt-Kultur und damit in Hallstatt selbst in der katholischen Pfarrkirche (früher Wallfahrtskirche) der Hauptaltar mit Statuen der 3 Bethen zu finden: Katharina, Barbara und Margaretha - diese ersetzt durch die Maria. Somit finden wir noch heute in Hallstatt einen uralten, ehemals keltischen Frauenkultplatz, der speziell zu Lugnasad verstärkt aufgesucht wurde.




“Die Bethen-Kultstätte auf den Bergen oben waren in manchen Fällen für den Berg oder Ort selbst namensgebend:
Der Pötschen östlich des Bergwerkzentrums des Hallstätter See, über welchen eine ehemals sehr steile Paßstraße führte und von dessen Höhe man auf die wie ein Riegel ins Land ragende und sicherlich heilige Pötschenwand schaut, war der Göttin geweiht; hier betete und opferte man. 1265 ist er urkundlich als “Beten überliefert!”
Inge Resch-Rauter





Eine so beeindruckende Altar-Darstellung der Drei Bethen wie in Hallstatt ist seltenst zu finden.  Bezeichnenderweise findet man in der großen Kirche leider keinen Kirchenführer oder Hinweise auf die Herkunft bzw. Bedeutung der Drei Frauen, die die Drei Heiligen Madl darstellen.






Wer sich ins Hallstätter Hinterland bzw. an den Waldbach durchschlägt, wird dort einen großen Runenstein finden, über den folgendes in einer Sage berichtet wird:

“Um den Kreuzstein (=Runenstein) bei Hallstatt tanzen im Mondenschein 3 Feen, welche die Schluchten des benachbarten Berges Echernwand geheißen, bewohnen. Wunderschön, aber sehr böse, lieben sie es nicht, in ihrer schimmernden Blöße gesehen zu werden. Ein junger fürwitziger Müller, so erzählt man, folgte einst den “wilden Jungfrauen” bis in ihr Versteck, ward von ihnen ergriffen und über die Felsen hinabgeschleudert.”

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