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HEILIGES WASSER - HEILIGE QUELLEN


„Wasser mag noch so intensiv mit den verschiedensten Untersuchungsmethoden durchstöbert, in den Wasserversuchsanlagen beobachtet, gemessen und analysiert werden. Die so zur Untersuchung gebrachte »Wasserleiche« wird im Tageslicht nie und nimmer ihr Gesetz offenbaren können. Nur aus den Äußerungen bewegten Wassers können einige Schlüsse gezogen und erahnt werden. Die tieferen Gesetzmäßigkeiten sind aber im inneren des Organismus Erde und in gebundener Form im Inneren der Formen verborgen.“
Viktor Schauberger (oberösterreichischer Förster)



Es gibt kein Leben, welches nicht mit Kreislauf und Stoffwechsel der Erde verbunden ist. Es gibt keine Unabhängigkeit. Die Abhängigkeit vom Wasser ist besonders bedeutend. Das Körpergewicht des Menschen besteht zu ca 65 % aus Wasser; das Innere der Zelle besteht aus 80 % Wasser. Wir wissen, dass sich in etwa das selbe Verhältnis in Bezug auf die Verteilung von Wasser- und Landoberflächen auf der Erde zeigt.

 

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Wasser und Mensch:

*Wasser ist der Temperaturregler des menschlichen Körpers.

* Wasser hat die Funktion des Energie- und Informationsträgers

* Wasser sorgt für Druckausgleich zwischen Zellen und Gewebe

* Wasser dient uns im Verdauungstrakt als Quellmittel.

* Wasser transportiert unsere Stoffwechselprodukte ab

* Wasser befeuchtet unsere Augen und Atemwege

* Wasser bietet Schutz für das Kind im Mutterleib.

* Wasser ist Hauptbestandteil unseres Blutes, der Lymphflüssigkeit und der Zwischenzellflüssigkeit.
 

Die Fähigkeit des Wassers, Informationen aufzunehmen, ist für lebende Organismen von besonderer Bedeutung: Zum einen fungiert Wasser als Informationsvermittler im Organismus selbst (Resch/Gutmann), zum anderen werden lebenswichtige Informationen von außen über das Wasser in den Stoffwechselprozess eingegliedert. 

Wasser ist der Beginn allen Lebens. Fast alle Mythen der Schöpfung beginnen mit dem Entstehen des Lebens und der Erde aus dem Urwasser.
Forschungen zufolge ist das Leben tatsächlich aus Wasser entstanden und auch der Mensch hatte als Entwicklungsstufe ein Wesen im/mit dem Wasser. Der menschliche Fötus gedeiht noch heute im Fruchtwasser der Mutter. 

Nach keltischer Überlieferung wurde das Boot unserer Ahnen mit dem Verstorbenen gegen Westen in die See gestoßen. So wie die Sonne im Westen vergeht und im Osten wiedergeboren wird, so glaubte man die Wiedergeburt aus dem „Kindersee“. Das Wort Seele hat ihre Herkunft aus dem Wort See. Aus ihm kommen die Kinder und wenn wir sterben gehen wir wieder in die See zurück. So finden wir noch heute in Europa Kinderbrunnen, Bubenquellen, Kinderbründl, etc.


Bei den Kelten wurde die Weltesche Yggdrasil – der Lebensbaum - verehrt. Dieser Baum hatte drei Wurzeln und an jeder dieser Wurzeln war ein Brunnen:
1)Der Urdar-Brunnen der drei Nornen Urd, Verdandi und Skuld, die die Zweige des Baumes begießen. Die Nornen waren die Hüterinnen des Lebenswassers, die Spenderinnen und Förderinnen des Lebens und wurden als Fruchtbarkeitsgöttinnen verehrt oder als Geburtshelferinnen um Hilfe angefleht. An diesem Brunnen holten sich die Asen, die germanischen Götter, ihre Kraft und hielten Gericht.
2)Der   Mimirsbrunnen, nach dem Weisen Mimir benannt. Aus diesem Brunnen schöpfte man das Wasser der Weisheit und hier holten sich die Riesen Kraft und Weisheit.
3)Der Hvegenir , der rauschende alte Kessel der Todesgöttin Hel an dem sich die Unterwelt Kraft holte.


Die Zahl der heiligen Flüsse und Quellen in Europa ist groß und ihre lebensspendende, heilende Wirkung wird in den Legenden und Sagen gepriesen bzw. von griechischen und römischen Schriftstellern beschrieben. Die Antwort für diese göttlichen Geschenke, Leben und Heil, war die Verehrung der Gottheiten, die hinter den lebendigen Wassern gespürt wurden.

Diese Verehrung der Quellen und Brunnen in unseren Landen war schon in urgeschichtlicher Zeit ein wichtiges Element religiösen Lebens. Dem geheimnisvoll aus dem Erdboden hervortretenden Wasser in Germanien und Gallien wurden diesen Naturerscheinungen göttliche Kräfte zugeschrieben, bzw. wurden später die Brunnen und Quellen Wohnorte von göttlichen Wesen. Heilige Quellen enspringen im Schutz heiliger Bäume.

Kirchen, Kapellen und Klöstern nahmen oftmals eine Quelle zum Gründungsanlass.
Im deutschsprachigen Raum finden wir noch heute viele kleine und große Heiligtümer und Ortsnamen mit -brunn, die die alte Tradition des Quellkultes weiterführen: zB: Brunn am Gebirge, Mariabrunn, Maria Fieberbrünnl, Maria Saal., Maria Schutz in Bad Leonfelden usw., Bei den meisten
Wallfahrtsorten finden wir als Zentrum ihres Kultes eine Heilige Quelle, dir zur Heilung von Leib und Seele dient.

Da aus den heiligen Quellen ein Wasser mit viel Lebensenergie und reichhaltigen Information fließt, ist es außerordentlich wichtig, dass solche Quellen ihre Aufmerksamkeit und einen achtsamen Umgang erfahren, damit dieser Reichtum nicht verloren geht.

Vielen Quellen wird Heilkraft für die Augen, den Leib oder für die Seele nachgesagt. In der Regel wirkt jedes (Heil-)Wassers auf jeden Menschen unterschiedlich. Wenn Sie das Heilwasser entnehmen, danken Sie ihrer geistigen Führung (der Mutter Natur oder Mutter Gottes, je nach Ihrer Glaubensauffassung) für dieses heilende Wasser.