KRAFTORTE
Heiliges Wasser
St. Bartholomä Fieberbründl

Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilquellen und ihre Wirkungen in BAYERN

Altmühldorf:
Die Kronwidlkapelle (zur schmerzhaften Maria) befindet sich unterhalb des Klosters Ecksberg. Die heilige Quelle sprudelt gegenüber dem Eingang.
Heilquelle gegen Augenleiden (auswaschen der Augen)

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Altötting:
Es wird hier an eine heilkräftiges Wasser geglaubt, weil es direkt über einer Reliquie des Heiligen fließt.  Es wird erzählt, dass die Fürbitten des heiligen Pförtners von Altötting immer wieder geholfen haben. Eigentlich handelt es sich beim Wasser um “normales” Leitungswasser und nicht wie gewohnt um eine Quelle. Der Brunnen ist dem Hl. Konrad gewidmet.
Heilquelle gegen Augenleiden und sonstige körperliche Gebrechen

Andechs:
Die Elisabethquelle entspringt unterhalb dem heiligen Berg Andechs. Das Kloster Andechs ist einerseits ein bedeutender Wallfahrtsort, als auch ein Kraftort. Das Kloster befindet sich auf einem gallischen Heiligtum und späteren Fürstensitz. Eher unbekannt scheint die Bedeutung dieses Ortes als Quellheiligtum.
Heilwirkung: Erhaltung der Lebenskraft, Augenleiden und psychische Erkrankungen

Aschau (Bucha):
Es handelt sich hierbei um die Wallfahrtskapelle “zum hl. Abendmahl”. Sie wurde aufgrund der heilkräftigen Quelle hier erbaut. Noch heute ist hier reger Besuch von heilsuchenden Menschen.
Heilquelle gegen Augenleiden und Entzündungen aller Art

Bad Adelholzen:
Es handelt sich hier wohl um die bekanntesten Quellen Bayerns (Adelholzer Mineralwasser). Bereits im 16. Jhdt. war hier eine Badeanstalt errichtet worden. Eine Quelle ist noch heute frei zugänglich im Zentrum von Bad Adelholzen.
Heilquelle gegen Erkrankung der Verdauungsorgane, Steinbildung, Gicht, Rheuma, Lähmungen

Birkenstein:
Birkenstein war ursprünglich ein riesiger Stein, auf dem Gläubige ihre Andacht verrichteten. Der Legende nach wollte hier ein Wirt aufgrund einer Marienerscheinung die Kapelle mit Marienfigur erbauen. Der amtshabende Pfarrer war gegen die Eigeninitiative der Bürger und gelobte in seiner schweren Erkrankung, dass er den Bau der Kapelle unterstützen würde, falls er wieder gesund werden sollte. Daraufhin sei er am nächsten Tage zur Gänze gesundet und somit entstand die Kapelle. Die Kapelle wuchs aufgrund des Besucherstromes zur Wallfahrtskapelle zur Mariä Himmelfahrt. An der äußeren Mauer des heiligen Grabes befindet sich die Quelle.
Heute gibt es hier jährlich eine große Trachtenwallfahrt mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel.
Heilquelle gegen Augenleiden

Diessen am Ammersee
An der Nordseite des Schatzberges entspringt die Mechtildsquelle. Der Name „Schatzberg“ sollte hier auf das Heim der „höheren Mächte“ hinweisen.
Die Namensgeberin der Quelle – die heilige Mechthild – soll an der Quelle des öfteren Rast gemacht haben. Der Legende nach hat sie durch Handauflegen Besessene geheilt, Stummen die Sprache und Blinden „das Gesicht“ wiedergegeben.
Heilwirkung: gegen Augenleiden (insbesondere bei Auswaschungen in den Morgenstunden, wenn die Sonne auf die Quelle scheint)

Dürneibach:
Das Silverabründl galt schon in vorchristlicher Zeit als heilig und entspringt einige Meter abseits der Silverakapelle zur Hl. Maria beim Holzmannbach.
Heilquelle

Erding:
erstmals 1360 erwähnt. Kapelle zum Heiligen Blut zwischen Erding und Altenerding. Die Quelle befindet sich im Brunnenhaus - ist jedoch leider nicht mehr in Funktion.
Heilquelle gegen alle Gebrechen

Etting/Ingolstadt:
Auf dem alten Friedhof in Etting befindet sich der Osterbrunnen. 1627 wurde der Brunnen durch eine neue Heilquelle ersetzt, die außerhalb des Dorfes entdeckt wurde. Es wird erzählt, dass die Quelle 1627 die Pest aller Mitglieder der Lehrerfamilie Haydecker heilte. Mittlerweile ist die Quelle leider versiegt.

Felizenzell:
Das Zellbrünnl befindet sich in der Nähe von Buchbach (nordwestlich) in einem Wald. Aus drei Röhren fließt das Wasser im Quellhäuschen. Gegenüber befindet sich die Gnadenkapelle zur schmerzhaften Maria.
Heilquelle gegen Augen- und Ohrenleiden und Stärkung des Immunsystems

Glonn:
Marienwallfahrtskirchlein mit der bekannten heiligen Quelle “Frauenbrünnl”. Wallfahrt seit dem Mittelalter vermerkt. Östlich von der Kirche gelegen entspringt im Berghang die heilige Quelle, die unter der Kirche hindurchfließt und auf der anderen Seite zu Tage tritt.
Heilquelle gegen Augenleiden, für Lebenskraft und zur Stärkung des Immunsystems

Haag:
Wallfahrtskapelle Maria Hochhaus: unterhalb des Burgbergs steht eine Quellkapelle, gewidmet der heiligen Ottilia.
Heilquelle gegen Augenleiden

Haimhausen:
Das Wasser der Bründlkapelle hat besondere Trinkwasserqualität und wird bis heute vor allem bei Augenleiden genutzt. Es wird von unzähligen Wunder berichtet, die sich hier ereignet haben sollen. Auch als „Jungbrunnen“ wird die Quelle bezeichnet.

Jägerwirth:
Heiligenbrunn wird erstmals  1000 n.Chr.als “Hail und miraculoser Brunnen” erwähnt. Die Wallfahrt geht auf ein erlebtes Wunder einer Bauerntochter zurück. Sie hat Heilung der “fallenden Sucht” nach dem Trunk dieses Wassers erfahren.
Heilquelle gegen Epilepsie, Augenleiden, Verwachsungen, uvm.

Kleinhelfendorf:
Die St. Emmeram-Quellekapelle ist nördlich der Emmeramskirche zu finden. Es handelt sich hierbei um eine gemauerte Brunnenkapelle an einem alten Kultort (keltische Kultstätte).
Heilquelle gegen Fieber und Augenleiden

Küham-Heldenstein:
Das Brunnenhaus befindet sich etwas unterhalb der Marienkirche.
Heilquelle gegen Augenleiden

Landshut:
Es handelt sich hier um ein Quellheiligtum in der Wallfahrtskirche "Maria Brünnl". Heute noch waschen sich Menschen mit dem Wasser die Augen aus. Überliefert ist, dass eine Dienstmagd Froschlaich getrunken hatte und darauf in ihrem Leib Frösche heranwuchsen. Sie tranke das Wasser des heilkräftigen Brunnens und erbrach daraufhin 4 Frösche und war somit wieder gesund.

Langenpettenbach/Altomünster:
Die kleine Brunnenkapelle liegt am Waldrand (Beschilderung „zur Brunnenkapelle“). Die Quelle entspringt heute in einer kleinen überdachten Grotte.
Heilwirkung: Augenleiden

Lebenau:
Unterhalb der Kolomanskirche (zum Hl. Koloman) im Wald befindet sich das Brunnenhaus. Aus einer im Boden gefassten Quelle sprudelt hier das Heilwasser. Heute wird die Quelle im Volksmund noch “Fieberbrünnl” genannt.
Heilquelle gegen Fieber und Augenleiden

Leonhardspfunzen:
In der Wallfahrtskapelle zum Heiligen Leonhard sind unzählige Votivtafeln zu finden, die über die Heilungen und Wunder berichten. Es handelt sich hierbei um einen Laufbrunnen neben der Leonhardskapelle.
Heilquelle gegen Augenleiden, Erkrankung der Verdauungsorgane

Leutstetten/Landkreis Starnberg:
Die Heilquelle „Petersbrunn“ befindet sich ca 2 km nördlich von Starnberg. Über der Quelle ist die kleine Kapelle Petersbrunn, das an das einst weltberühmte Heilbad Petersbrunn erinnert, zu finden.
Heilwirkung: Rheuma, Gicht und Unterleibserkrankungen

Mitterbuch:
Das Müllerbrünnl befindet sich auf einer Waldlichtung im Tal des Ilsen. Die kleine Kapelle daneben ist dem Hl. Leonhard gewidmet.
Heilquelle gegen Augenleiden, Erkrankung der Verdauungsorgane

Nußdorf am Inn:
Die Wallfahrtskirche Maria Kirchwald befindet sich oberhalb von Nußdorf. Unterhalb der Kirche ist eine kleine Kapelle mit der heiligen Quelle zu finden.
Heilquelle gegen Taubheit, Sprachlosigkeit, Augenleiden, Entzündungen aller Art und Kopfschmerz

Osterwarngau:
Die heilige Quelle Nüchternbrunn liegt im Wald oberhalb von Osterwarngau. Jährlich am 15. September zum Siebenschmerzentag findet hier ein feierlicher Wallfahrtsgottesdienst der Trachtenvereine statt.
Heilquelle gegen  Leiden und Erkrankungen aller Art - insbesondere Augenleiden

Reischach:
Ursprünglich war die Kapelle dem heiligen Antonius von Padua geweiht und erst später der Maria. Die Quelle befindet sich im Inneren der Kapelle.
Heilquelle gegen Zahnschmerzen und Augenleiden

Rosenheim:
Die Kirche Heilig Blut am Wasen ist im Süden des Stadtrandes zu finden. Früher ein hölzerner Schöpfbrunnen - heute eine Brunnenkapelle mit Quellfassung im Zentrum des Gebäudes.
Heilquelle

Röthenbach: Quellheiligtum "St. Wolfgang" im Gauchsbachtal

Schwindegg:
Die St.-Anna-Quelle befindet sich südl. von Schwindegg in einem Holzhäuschen. Annabrunn wurde 1500 erstmals als heilige Quelle erwähnt und war hier schon als Badeanstalt bekannt.
Heilquelle gegen Frauenleiden, Hautkrankheiten, Rheuma und Gicht

St. Bartholomä: Fieberbründl

St. Florian:
Das Floriansbrünnl befindet sich in der Nähe der Kirche. Die achteckige Brunneneinfassung befindet sich in der leider meist versperrten Kapelle. Sie wurde bereits 1528 als “Stöcklein in sant Anna-Kapellen ” bei St. Florian erwähnt.
Heilquelle gegen Augenleiden

St. Quirin:
Die Quirinusquelle wurde wie so oft von einer Kirche überbaut. Der Brunnen befindet sich inmitten der Kirche in der Quirinuskirche. Nur selten wird hier das Wasser an die Oberfläche geholt und hat keine Trinkqualität mehr.
Heilquelle gegen Augenleiden

St. Wolfgang am Burgholz:
Wie so oft hat hier der heilige St. Wolfgang “Stein erweicht”. Er soll der Legende nach hier mit seinem Bischofsstab auf Felsen geklopft haben, wonach sich eine Quelle auftat. Dem Wasser wurde schon immer Heilkraft nachgesagt. Die Quelle tritt hier an drei Stellen aus: neben dem Altar, am Eingang der Gnadenkapelle und vor der Kirche.
Heilquelle gegen Augenleiden und für das allgemeine Wohlbefinden

Taubenbach:
Noch heute wird das “heilige Albani-Wasser” aus dem Albanibrünnl wie in Urzeiten in Holzfässern in die Kirche gebracht, wo sich die Gläubigen davon bedienen können.
Heilquelle gegen Augenleiden, Epilepsie und Kopfschmerzen

Tegernbach:
Das “steinerne Brünnl” tritt neben der Kapelle zum Hl. Antonius von Padua aus.
Heilquelle gegen Augenleiden und Krankheiten aller Art

Tittmonning:
Das Quellwasser des Ponlacher Marienheiligtums galt immer schon als heilkräftiges Wasser. Es rinnt hinter der Kirche zur Hl. Maria links und rechts in 2 Brunnen. Das rechte Wasser dient dem Benetzen der Augen und das linke zum Trinken.
Heilquelle gegen Augenleiden, Fußkrankheiten, Depressionen, Wunden aller Art

Traunwalchen:
Traunwalchen zählte einst zu einer der wichtigsten Wallfahrtstätten des Chiemgaus. Die Quelle befindet sich unter dem Altar in der Kirche zur Hl. Maria und das Wasser ist mittels Handpumpe zu schöpfen.
Heilquelle gegen Augenleiden, Stummheit, Taubheit, Lähmungen, Hauterkrankungen und für das allgemeine Wohlbefinden

Waging:
Die Wallfahrt zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Mühlberg bei Waging ist auf eine wundersame Heilung einer Magd nach einer Marienerscheinung zurückzuführen. Es ist anzunehmen, dass das Wasser aus der Quelle zur Heilung und auch zur Wallfahrt beitrug. Heute noch gibt es jährlich die Marienwallfahrt.
Die Quelle ist leider in einem Becken mit Dach, so dass die Entnahme des heilsamen Wassers nicht möglich ist. Die Entnahme der noch fließenden Quelle wurde mit der Begründung von gesundheitlicher Bedenken verboten.
Heilquelle gegen Augenleiden,Frauenkrankheiten und Fußleiden

Weichselbaum:
Die Quellverehrung ist hier heute leider in Vergessenheit geraten. Das Wasser in der Felsmulde ist ungenießbar und faulig (Laub) geworden. Die Leonhardskapelle ist zwischen Simbach/Inn und Stubenberg zu finden. Eine Sage erzählt, dass die Kapelle auf einen Monolithen gebaut wurde. Jährlich einmal, zu Pfingsten, wird hier in einem Bittgang dem heiligen Ort noch gedacht.
Heilquelle gegen Augenleiden und Sehschwäche

Weihelinden:
Wunderheilungen und Spontanheilungen werden über die Marienquelle erzählt. Die Marienquelle ist heute an der südlichen Außenseite der Brunnenkapelle, im Kreuzgang der Kirche,  zu entnehmen, da gerade Renovierungsarbeiten stattfinden.
Heilquelle gegen Blindheit, Epilepsie, Erkrankungen von Organen, Fußleiden uvm.

Weihestephan:
Die Korbiniansquelle ist im 15 m langen Stollen im Berg zu finden.
Heilquelle gegen Augenleiden, Fieber, Erkrankungen der Atemwege.



Quellen: "Heilige und Heilsame Quellen zwischen Isar und Salzach" von Herbert H Kölbl
und eigene