KRAFTORTE
Thueringen

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Kraftort Rüstungen (Schimberg) in Thüringen

Allein der Name des Ortes könnte schon Programm sein:

Sich rüsten, sich wappnen, gefeit sein gegen allerlei Unbill des Lebens. Doch vom Namen her gesehen, ergibt sich diese Analogie nicht. Rüstungen steht in Verbindung mit Rüster ein verarbeitetes Wertholz der Ulme, das insbesondere für Furniere verwendet wird. Und damit soll es nach überwiegender Ansicht von Chronisten ein Ulmenwald  gewesen sein, in dem Rüstungen einst im 14. Jahrhundert gegründet wurde; gelegen im katholischen Eichsfeld, in Thüringen, genau in der Mitte Deutschlands mit 51°17` nördlicher Breite und 10°6`50`` östlicher Breite.   

Und von dieser Mitte nun geht eine wundersame Wirkung aus.

Und damit geht um die Entdeckung und/oder Wiederentdeckung eines Kraftortes.
Eine solche Entdeckung und/oder Wiederentdeckung eines Kraftortes indes, ist eine spannende und vielschichtige Angelegenheit. Zuerst ungläubiges Staunen, dann Skepsis, Zweifel, Ablehnung und Abschiebung ins Absonderliche. Schließlich aber doch der Entschluss, dieses wirkungsmächtige Phänomen  intuitiv, und geschichtlich- archäologisch unter die Lupe zu nehmen. Zumal auch darum, weil überlieferte Hinweise nur sehr spärlich vorhanden sind, andererseits aber spirituelle sowie geschichtliche Überlieferungen der näheren Umgebung ihre eigene nicht zu überhörende Sprache sprechen.

Der Legende nach, soll beispielsweise  Sankt Bonifatius auf einem Berg bei Geismar – 7 km von Rüstungen entfernt – die Donar-Eiche gefällt und damit die Germanen zum Christentum bekehrt haben. Und auf diesem Berg – heute Hülfensberg genannt – befindet sich seit dem 13. Jahrhundert eine Wallfahrtskirche die in heutiger Zeit unter dem Patronat des Franziskaner-Ordens steht, der hier ein Kloster unterhält.

Bis in heutige Tage ist der Hülfensberg eine altehrwürdige Wallfahrtsstätte, die alljährlich von vielen tausend Gläubigen besucht wird.  Außerdem befindet sich auf dem Hülfensberg die Bonifatius-Quelle, die von den Eichsfeldern als natürliches Heilmittel bei Hautproblemen von Kindern benutzt wird. Und das Bild wird abgerundet durch die Tatsache, dass die Hauptstadt des Eichsfeldes den Namen Heilbad Heiligenstadt trägt.

So gesehen, befindet sich der Kraftort Rüstungen also nicht singulär irgendwo im Abseits, sondern eingebunden in altehrwürdige Gegebenheiten. Nachstehend sollen nun die verschiedenen Kräfte und Wirkungen dieses Kraftortes beschrieben werden. Kräfte und Wirkungen, wie sie von vielen Menschen im Verlauf der letzten 30 Monate immer wieder registriert wurden. Somit ist es auch verantwortbar, den Bericht über den Kraftort Rüstungen in dem hervorragend erstellten Portal www.kraftort.org ins Netz zu stellen.

Doch das geduldige und wahrheitsgemäße Forschen geht weiter. Hier in diesem kleinen Ort Rüstungen im thüringischen Eichsfeld, sind es drei Kraftpunkte mit absolut unterschiedlichen Wirkungen.
Bereits die Namen der Erhebungen (Berge, Höhenzüge) geben von sich aus einen spezifischen Hinweis auf die Kräfte, die von ihnen ausgehen:  

Der Himmelsberg  mit einer Höhe von 370 m,

Der Heiligenwald  mit einer Höhe von 340 m (seit 1800 allerdings Ziegenberg genannt)

Der Wolkenüber   mit einer Höhe von 416 m.

Diese Berg-Konstellation nun wirkt wie eine Symbolik der Dreieinigkeit von Körper, Seele, und Geist. Und wer in dieser Symbolik eine Parallele zum Christlichen erkennen möchte dem sei es unbenommen, hierin Vater, Sohn und Heiliger Geist zu sehen.

Der Himmelsberg – als das Symbol des Seelischen, mit einembeeindruckenden Rundumblick. Hier spürt man eine Wirkung als würde man nach oben gezogen, als ließe man die Erdenschwere hinter sich, als bekäme die Seele Flügel . Die Erdenschwere verliert sich. Ob nun überall auf dem Berg oder nur an gewissen Stellen, muß die Erfahrung noch lehren. Das wird ganz gewiß individuell sehr verschieden sein. Unsere ersten Erfahrungen machten wir auf dem Kamm des Berges.

Der Heiligenwald  mit der Mariengrotte indes, und dem Himmelsberg gegenüber gelegen, zeigt eine Wirkung umgekehrt die des Himmelsberg. Hier verwurzelt man, die Füße werden heiß und man wird quasi in die Erde hineingezogen. Also eine Symbolik für das Körperliche, die Kraft, die auf den Körper wirkt und gar nicht so selten stellte es sich heraus, dass sich beispielsweise Rückenschmerzen zeitweise oder gar für längere Zeit verflüchtigten. Auch zugleich ein Psychosomatischer Effekt, bezieht man die Ausstrahlung des dem Heiligenwald gegenüberliegenden Himmelsberg mit ein.



Der Wolkenüber nun, als größter Berg dieser drei Erhebungen, weist auch den größten Abstand zu den beiden anderen Bergen auf. Einzelgängerisch wie er also ist, symbolisiert er den das Geistige an sich und ist damit auch den Menschen näher. Die Wirkung des Wolkenüber, zeigt sich in einer Art psychologischer Zuwendung – wie ein stetiger, hoffnungsträchtiger Gruß. Eine Natur-Medizin gegen Vereinsamung- und Verlassenheitsgefühle.

Und wo ist der Gegenpol – werden viele fragen wollen. Wo der Gegenspieler?
Auch da gibt es Tatsachen, die sehr nachdenklich stimmen. Bis etwa Ende des 17. Jahrhunderts existierte in der Nähe des Heiligenwaldes (zu dieser Zeit besaß er noch den Namen Heiligenwald) ein Kloster und/oder eine Mühle namens Siebelsburg, die aber dann im Laufe der Jahrzehnte zur einer Ruine verfiel. Aufzeichnung über die Siebelsburg indes, sind verschollen bzw. haben niemals bestanden. Allein in alten Landkarten findet sich eingezeichnet ein Klostersymbol unmittelbar am Ziegenberg, dem früheren Heiligenwald. Aber selbst ältere Einwohner sprechen nur von einer Mühle, die es dort gegeben habe. Gegen Ende des 2. Weltkrieges nun hatte sich ein einziges alliiertes Flugzeug entweder in diese Gegend verirrt oder gezielt diese Gegend aufgesucht. Auf jeden Fall ist unbestritten, dass die einzige Bombe , die in den Kriegsjahren 1939 bis 1945 hier fiel, die Ruinen der Siebelsburg traf. Dieses angesichts der Tatsache, dass es in dieser Gegend keinerlei kriegswichtige Ziele gab.

War das nun die Gegensymbolik als Gegenpol zu der Ganzheit von Körper, Seele und Geist?  Oder war es nur ein blinder Zufall? Doch was heißt schon Zufall? Nur Türen können zufallen! Sollte etwa die Erinnerung an die Siebelsburg – sei es nun ein Kloster und/oder eine Mühle  - endgültig ausgelöscht werden? Waren selbst die Ruinen noch so mächtig, sodass diese durch eine Fliegerbombe pulverisiert werden mussten? Fakt ist, dass die Ruinen verschwunden sind. Und Fakt ist – wie bereits erwähnt – dass auch der Name Heiligenwald getilgt werden sollte. Aber dank einer gewissenhaft geführten Dorfchronik, wurde die Umbenennung in Ziegenberg immerhin – wenn auch nur nebenbei - erwähnt.

Doch der kurze Text der Umbenennung gab noch mehr her, man mußte nur jedes Wort auf die intuitive Goldwaage legen. Und so ergab sich dann die Erkenntnis, dass der Name Heiligenwald schon sehr alt sein mußte und wahrscheinlich bis in heidnische Zeiten hineinreichte. Und damit wären wir dann beim Anfangssatz angelangt – der Wiederentdeckung alter Kraftorte.

Es versteht sich von selbst, dass man die Wirkung solcher Kraftpunkte nur sehr zurückhaltend und mit der gebotenen Scheu beschreiben sollte. Aber Fakt ist, dass die Wirkungen erstaunlich sind – und dieses insbesondere bezüglich der seelischen Verstrickungen und den damit zusammen hängenden Frustrationen und vermeintlicher Ausweglosigkeiten. Und damit steht diese ganz spezielle Wirkung im Einklang mit den psychologischen Wirkungen wie Sie seit vielen Jahrzehnten auch in weltbekannten Wallfahrtsstätten wie Fatima und Lourdes festgestellt werden. Und so ist es denn auch eine schöne Fügung, dass sich in der Mariengrotte im Heiligenwald eine in Fatima gefertigte Statue „Unserer lieben Frau von Fatima“ befindet.  

Zum Schluss sei noch gesagt, dass solche Kraftpunkte nicht eingebunden sind in religiöse Überzeugungen oder gar Voraussetzungen. Es genügt, Naturphänomene dieser Art für möglich zu halten . Es kommt darauf an, offen zu sein, d.h. Körper, Seele und seinen Geist dem Unbekannten gegenüber zu öffnen. Zweifel und Ablehnung indes, würden nur unüberwindliche Barrieren schaffen und damit den spirituellen Kräften den Weg versperren. Diese negative Konsequenz sollte nicht unterschätzt werden, denn hier handelte es sich  um einen selbst herbeigeführten Misserfolg quasi im Gewande einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung.

Wie immer kommt es darauf an, die tief sitzende menschliche Angst vor dem Unbekannten zu überwinden. Eine Angst, die uns leider allzu oft zu mutlosen Zweiflern werden läßt, als zu optimistischen, weltoffenen, spirituellen Pionieren?

Besuchen Sie also den Kraftort Rüstungen! Erklimmen Sie den sanft ansteigenden Himmelsberg und verpassen Sie Ihrer Seele Flügel. Halten Sie Innenschau in der Mariengrotte des Heiligenwaldes und lassen Sie sich von der Leichtigkeit des Wolkenüber inspirieren.

Und wie gelangen Sie nun nach Rüstungen?
Rüstungen ist ein Ortsteil der Gemeinde 37308 Schimberg, gelegen im Landkreis Eichsfeld im Bundesland Thüringen und wie bereits vermerkt im der Mitte Deutschlands.
Mit der Bahn:  Bahnhof 37308 Heilbad Heiligenstadt. Von dort aus 15 km bis Rüstungen mit Bus oder Taxi.
Mit dem Pkw:  Autobahn A 38, >Abfahrt Heilbad Heiligenstadt. Von dort aus in Richtung >Bernterode über >Kalteneber nach >Rüstungen. Von Süden auf der A7 kommend,  weiter > B 80  > B 27 >Rüstungen
In Rüstungen Parkplatz Dorfstrasse.

Übernachtungsmöglichkeiten und weitere Infos unter kraftort-ruestungen@mellerbook.de


Wir danken recht herzlich für diese intensive Recherche und die Erlaubnis zur Veröffentlichung seiner  Texte und Bilder Herrn Wilhelm Diercks!