KRAFTORTE
Deutschland
Muensingen-Buttenhausen

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  Kraftorte und Kultplätze in BADEN WÜRTTEMBERG


Altheim-Heiligkreuztal:
keltische Viereckschanze


Aldingen-Aixheim:
keltische Viereckschanze

Kraftorte suchen:

 

Staufenberg bei Baden-Baden:
Kultstätte des Merkur: Vor allem Merkur galt als Gott der Berge, Straße und Pässe, der Gott des Handels und der Reisenden. Mit Merkur wurde von den Römern der mächtige keltische Gott Teutates umschrieben. Auf dem Staufenberg bei Baden-Baden war eine seiner Kultstätten.
Wegbeschreibung: von Baden-Baden vorbei am Neuen Schloß, der Straße Richtung Gernsbach folgend -> 2 km vor dem Ort Staufenberg führt rechts ein Waldweg auf die Höhe hinauf. Den Hinweistafeln “Merkur” folgen.


Opferplatz Bräunlingen-Waldhausen:
Liegt wenige Schritte neben der Burgruine Dellingen. Die Ausgräber entdeckten hier Knochenreste von Schaf, Ziege, Rind und die Scherben von tausenden Weihegefäßen.


Cleebronn: Michaelsberg:
Bergheiligtum: Der das umliegende Land beherrschende Berg bei Cleebronn wird heute noch Gudingsberg oder Wudingsberg genannt. Unterhalb der schon 793 genannten Michaelskapelle wurde ein gallorömischer Umgangstempel gefunden.
Wegbeschreibung: Heilbronn B27 Richtung Süden bis Laufen -> weiter nach Cleebronn -> ca 1 km hinter Cleebronn auf der Straße nach Freudental führt der beschilderte Weg auf den Michaelsberg.


Hardheim-Gerichtstetten:
keltische Viereckschanze


Ipf bei Bopfingen: Kultstätten Goldberg und Ipf
Die Höhen Ipf und Goldberg dienten schon dem vorgeschichtlichen Menschen als Siedel- und Kultplatz zugleich. Vom Ipf ist ein an die vorgeschichtliche Bedeutung anknüpfendes mittelalterliches Frühlingsfest bezeugt, das bis zum Ende des 18. Jhdt. begangen wurde, im 19 Jhdt. dann die Ipfmesse, und heute wird sie wieder für Jahreszeitenfeste entdeckt.
Siedlung und Opferstätte zugleich, bot der Goldberg eine Fülle von Funden: kreisrunde bis 4 m tiefe Schächte aus der Jungsteinzeit wurden entdeckt, gefüllt mit den Resten ritueller Opferhandlungen, darunter aufgeschlagene menschliche Röhrenknochen und Schädelreste - zum Teil mit Brandspuren, gedeutet als Zeichen kultischen Kannibalismus - und tierische “Zauberknochen”.


Leinfelden-Echterdingen:
keltische Viereckschanze


Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb:
Höhlen als Kultstätten (Funde ritueller Elfenbein-Figuren aus der Zeit von 34000 bis 30000 v.Chr.), die über Jahrtausende immer wieder aufgesucht wurden und heute für Jahreskreisfeste und schamanische Rituale aufgesucht werden:

Steinzeithöhle Vogelherd bei Stetten:
Funde: An der Einmündung des Ostganges in die Haupthalle: aus Mammutelfenbein geschnitzte Bison-, Wildpferd- und Menschenfiguren; auf den Oberflächen Punkt- und Kerbreihen.

Steinzeithöhle Hohlenstein-Stadel (Lonetal):
Funde: im hinteren Teil der Höhle, an der Grenze zwischen Tageslicht und Dunkelheit: eine Frauenstatuette mit betontem Gesäß und eine Löwe-Mensch-Figur mit Unterkörper und in menschlicher Haltung.

Steinzeithöhle Geißenklösterie bei Blaubeuren:
Funde: Elfenbeinfiguren mit Kerbreihen von Mammut, Bär, Bison und menschlicher Gestalt


Petersfels bei Engen im Hegau:
Vom Petersfels, vor 12000 Jahren eiszeitlicher Lagerplatz in der Höhle und im freien Gelände davor, stammen kleine, silisierte Figuren aus fossilier Holzkohle (Gagat). Die Venus-Statuetten - plastische Frauendarstellungen mit stark betontem Gesäß - eine winzige, detailgerechte Gagatimitation einer Muschel, die Nachbildung eines Käfers, erstaunliche Fischdarstellungen auf Geweih- und Lochstäben, Gravierungen und Ritzungen sind von hoher Qualität; ein großer Teil der Kunstwerke von ein und demselben Künstler/Schamanen hergestellt, einem Guppenmitglied, das über den Jägeralltag hinaus mehr “wußte”.
Anfahrt: A81 Stuttgart-Singen, Ausfahrt Engen -> Bittelbrunn -> entlang der Petersfelsstraße in das Brudertal -> entlang einem landwirtschaftlichen Weg nach rechts in das Tal Richtung Engen -> nach einer Linkskurve liegt links neben dem Weg der Eingang zur Höhle.


Die
”Giersteine” in Forbach - OT Bermersbach
Flurname: "Giersteine"
Hauptmerkmale: Felsen, Granit, Visier-/Schattensteine sowohl in Richtung Frühlings-/Herbstanfang als auch in Richtung Wintersonnenwende
Bemerkungen: Der Weg ist ausgeschildert. Es handelt sich um eine zentrale Sehenswürdigkeit der Region.
mehr Informationen und Fotos zu den Giersteinen finden sie hier


Dietfurter Höhle bei Sigmaringen:
Burghöhle,
die über Jahrtausende bis in die Neuzeit kultisch genützt worden ist. Depot von Speise- und Trankopfer. Im dritten Reich wurde die Höhle als altes germanisches Heiligtum angesehen und entsprechend ausgebaut. Noch nach dem zweiten Weltkrieg suchten Raubgräber nach einem angeblich verborgenen “goldenen Kegelspiel”.


Menhir von Degernau:
1,80 m hoher Menhir auf der Anhöhe des “Bühlhölzle”. In der Nähe ein rekronstruiertes Großsteingrab im Gewann “Toter Mann”. Die Deckplatte (3300 kg) und ein Teil der Giebelplatte mit kreisrundem “Seelenloch” sind original erhalten.


Messelstein von Donzdorf:
Brandopferplatz: Ein kleiner Felsvorsprung mit weitem Blick über das Lauertal. Hier wurden in einer dicken schwarzen Schicht große Scherbenmassen der rituell zerschlagenen - um sie dem profanen Gebrauch zu entziehen - Tongefäße entdeckt. Das Feuer auf diesem über einem Abhang hervorspringenden Felsplateau muß von weither gesehen worden sein. Unterhalb der Plattform liegt eine kleine Höhle mit Felsdurchblick in die Ebene.


Mooropferplatz am Federsee:
heutiger Name “Schatzwiese”. Fund wertvoller Bronzen in der urgeschichtlichen Pfahlbautensiedlung. Zu erwähnen ist hier noch, dass das Federseegebiet, welches seit der Steinzeit besiedelt war, noch heute wie eine verwunschene Fabelwelt erscheint. Hier findet man im Schilfwald noch seltene Gräser, Pflanzen und Tiere.


Gundelsheim: Michaelsberg:
“uralte Kultstätte und Bergheiligtum”: In der romanischen Kapelle steht an der Südseite in einer Nische ein Weihealtar des Jupiter und der Juno.
Wegbeschreibung: B27 Richtung Norden bis Gundelsheim -> nördlich von Gundelsheim liegt der Michaelsberg (Beschilderung).


Heiligenberg bei Heidelberg:
Am Heiligenberg bei Ovenhausen - mitten im Wald - steht die Michaelskapelle. Ein alter Prozessionsweg mit fünf barocken Bildstöcken führt von Ovenhausen zur Michaelskapelle. Bei der Michaelskapelle handelt es sich um die einzige Kultstätte im deutschsprachigen Raum, die der St. Maria Salome gewidmet ist. Besonders im Mittelalter war der Heiligenberg einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte.
Überliefert ist, dass Maria Salome gemeinsam mit Maria des Kleophas und Sara-la-Kâli verfolgt wurden und mit dem Schiff aus Israel geflohen sind. Angekommen sind sie dann in Südfrankreich, einem Ort der heute nach Ihnen benannt ist: Saintes Maries de la Mer. Heute noch wallfahren Sinti und Roma jährlich dorthin am 24. und 25. Mai, wobei Heiligenstatuen in einer großen Prozession mit vielen Pferden zum Meer getragen werden.
Auch auf dem schon in der Steinzeit besiedelten und von ausgedehnten vorgeschichtlichen Befestigungen umgebenen Heiligenberg befand sich ein Bergheiligtum. Kelten, frühe Germanen, Römer und Christen verehrten in einer ununterbrochenen kultischen Tradition hier ihre Gottheiten. Auch die dem St. Michael geweihte Basilikaruine auf dem Gipfel ist ein Hinweis auf einen vorchristlichen Bergkult: Michaelskapellen wurden oft am Ort heidnischer Kultstätten errichtet. Unter der Basilika liegt ein gallorömischer Tempel. Auch die “collosalische” Statue Dianas ist überliefert. In den Sagen über Hexenumzüge, die sich um den Berg weben, entdeckt man die Rest heidischer Kultumzüge.
weitere Besonderheiten: Altar befindet sich im Osten; Baumkultplatz: sehr alte Linden und verwachsene und verdrehte Bäume (Erdenergielinien oder „Abnahme“ der Leiden und Lasten der Menschen?)
Wegbeschreibung: A5 Ausfahrt Heidelberg/Dossenheim -> B3 durch Dossenheim Richtung Heidelberg -> links, nördlich des Neckar, liegt der Heiligenberg (Beschilderung).
Die Michaelskapelle kann man zu Fuß von Ovenhausen, Bornstraße, Heiligenbergstraße, erreichen. Der Fußweg beträgt ungefähr 20 Minuten.
Zufahrt ist auch mit dem Auto möglich: Weg über Höxter-Bosseborn (Ausschilderung Heiligenberg)


Homburger Wald bei Lörrach
Brandopferplatz: ist mittlerweile durch die Autobahn unterhalb des ehemaligen Kultbezirkes in seiner Ausstrahlung und Wirkung gestört. Immer noch werden auf einer flachen Kuppe auf der Anhöhe Mengen kleiner Scherben gefunden, Rest zahlreicher, hier rituell zerschlagener Tongefäße, die die Opfergaben - Speisen und Trank - enthielten.


Heidenheim-Schnaitheim:
keltische Viereckschanze


Rockenbusch bei Buchheim:
Brandopferplatz


Königheim-Brehmen:
keltische Viereckschanze


Nattheim-Fleinheim:
keltische Viereckschanze


Kirchheim am Ries:
keltische Viereckschanze


Münsingen-Buttenhausen: Paideuma-Domhaus


Neuenhaus: Bezenberg:
Bergheiligtum: Wie auf dem Staufenberg in Baden-Baden wurde hier - der einheimisch keltischen Göttervorstellungen am ehesten entsprechende Gott - Merkur verehrt. Am nördlichen Hang des Bezenberges liegt die alte Quelle (Stollebrunnen), an der zahlreiche Weihereliefs geborgen wurden.


Neuhausen: Merkurheiligtum:
Nicht weit entfernt liegt das einheimisch-keltischen Gottheiten geweihte Merkurheiligtum bei Neuhausen. In Baden-Württemberg sind zur Zeit der römischen Besetzung keinem Gott so viele Bildwerke gestiftet worden wie Merkur, dem Gott der Kaufleute und des Handels. Die Bedeutung seines einheimischen göttlichen Vorgängers Teutates trug sicher viel zu seiner Beliebtheit bei. Die keltische Göttin Rosmerta ist ihm im gallischen Raum als Kultgenossing beigestellt.
Wegbeschreibung: von Neuenhaus über Aich nach Nürtingen -> von Nürtingen Richtung Neuhausen -> vor Neuhausen Wanderparkplatz Sauhag -> Richtung Osten zur Abt. Rotwiesenhalde.


Nürtingen:
keltische Viereckschanze


Obermachtal:
keltisches Grabhügelfeld


Pliezhausen-Rübgarten:
keltische Viereckschanze


Rottweil-Neukirch:
2 keltische Viereckschanzen


Diana Abnoda bei Rötenberg:
Bergheiligtum: Der Distrikt VIII Abt. 2 im Gemeindewald Rötenberg heißt “Römerbrunnen”. Die Lage ist wunderschön - auf der Paßhöhe am Schänzle mit weitem Blick über das Kinzigtal. Die durch ihre Attribute als einheimische Herrin des Schwarzwaldes gekennzeichnete Göttin wurde in einem Heiligtum mit Quelle und Umgangstempel verehrt. Alte Mauerreste sind im Wald noch gut erkennbar.
Wegbeschreibung: A5 Richtung Karlsruhe-Freiburg -> Ausfahrt Appenweiler -> B28 bis Freudenstadt -> B294 Richtung Schramberg -> kurz hinter Alpirsbach links nach Rötenberg -> die Brandsteigstraße bis zum Brandsteihof -> links im Waldrand an der nw-Ecke liegt die alte Quelle.


Quellen: eigene und
Das Kultplatzbuch von Gisela Graichen
Projekt “Götterhände”
http://www.gartenherold.de/Start.htm